Stellungnahme: Gemeinsame Stellungnahme von BKSF, HILFE-FÜR-JUNGS e.V., Tauwetter e.V. und Wildwasser Berlin e.V.

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Politik & Verwaltung

Autor*in:

BKSF

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Kürzungen im Bereich „besondere gesundheitliche Bedarfe“ (IGP) gefährden wesentliche Schutz- und Hilfestrukturen von Fachberatungsstellen für besonders vulnerable und marginalisierte Menschen in Berlin

Der Berliner Senat plant massive Kürzungen im Doppelhaushalt 2026/27 von weit über 4 Mio. Euro im Bereich „besondere gesundheitliche Bedarfe“ (IGP). Aufgrund möglicher Kostensteigerungen infolge von Tarifanpassungen, allgemeinen Lohnund Mietsteigerungen sowie steigender Betriebskosten ist jedoch mit einer Kürzung von bis zu 10 Mio. Euro zu rechnen. Dadurch sind insbesondere soziale und gesundheitliche Angebote freier Träger gefährdet und damit Angebote für Menschen mit besonderen Bedarfslagen wie Betroffene von sexualisierter Gewalt. Spezialisierte Fachberatungsstellen in Berlin bieten psychosoziale und traumasensible Beratungs- und Unterstützungsangebote an, die unverzichtbar für die Hilfestruktur der Stadt und insbesondere für vulnerable und marginalisierte Gruppen sind. Konkret bedroht von den Kürzungen sind u.a. das Frauen*NachtCafé von Wildwasser Berlin e.V., MUT – Traumahilfe für Männer* von HILFE-FÜR-JUNGS e.V. und Angebote von Tauwetter e.V. sowie über 30 weitere Projekte in Berlin.

Unsere gemeinsame Stellungnahme finden Sie unterhalb dieses Artikels als Download.

Offener Brief: BKSF und breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordern die Absicherung des Fonds Sexueller Missbrauch

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Politik & Verwaltung

Autor*in:

BKSF

Veröffentlicht am:

Die Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend und zahlreiche bundesweit aktive Verbände und Initiativen haben sich mit einem Offenen Brief an die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM), Kerstin Claus, sowie an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsfraktionen, Dr. Matthias Miersch und Jens Spahn, gewandt. Hintergrund ist die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags, im Haushaltsentwurf 2026 keine Mittel für die Weiterführung des Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) vorzusehen – trotz klarer Zusage im Koalitionsvertrag.

Die BKSF und die unterzeichenenden Verbände fordern dringend ein gemeinsames Gespräch mit Kerstin Claus, Dr. Matthias Miersch und Jens Spahn. Ziel ist es, kurzfristig eine Lösung zu erarbeiten, die eine Weiterführung des Fonds ab 2026 gewährleistet. Den Offenen Brief finden Sie als Download unterhalb des Artikels.