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Stellungnahme: Was tun gegen sexualisierte Gewalt? Überlegungen der BKSF angesichts der Diskussion zu Münster

Stellungnahme

Was tun gegen sexualisierte Gewalt?

Angesichts der aktuellen Forderungen um die Folgen der erschütternden Fälle in Münster möchten wir als BKSF ein paar Überlegungen in die Debatte einbringen: Wir koordinieren Fachberatungsstellen, die teils seit mehreren Jahrzehnten zu dem Thema sexualisierte Gewalt arbeiten. Seit Aufnahme dieser Arbeit haben Fachberatungsstellen und viele andere (Betroffene, Wissenschaftler*innen, der Runde Tisch, der UBSKM, Verbände wie die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V., Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V. und die Bundesarbeitsgemeinschaft Feministischer Organisationen gegen Sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen e.V. etc.) auf das Ausmaß sexualisierter Gewalt aufmerksam gemacht und machen es noch immer. Dennoch erwecken die öffentlichen Diskussionen nach jedem öffentlich gewordenen Fall den Eindruck, als sei das Thema ganz neu auf die politische Tagesordnung getreten und als
müssten ganz neu Überlegungen angestellt werden. Wir sind diesen Kreislauf leid. Es gibt Expertise. Es gibt gut durchdachte, fachlich sinnvolle Vorschläge. Leider hat es in der Vergangenheit aber an dem Willen gefehlt, umfangreiche Ressourcen in die Hand zu nehmen, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen und Betroffene besser zu unterstützen.

Die Stellungnahme ist als Download unterhalb des Artikels verfügbar.

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