Home Rechte & Gesetz Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz – Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt
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Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz – Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutzes vor digitaler Gewalt

Autor*in:

BKSF

Veröffentlicht am:

Als Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend (BKSF) bringen wir die Perspektive all jener, die seit Jahren und Jahrzehnten Betroffene sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend beraten, ein. Das ist die Perspektive derer, die Betroffene auf ihrem Weg aus der Gewalt unterstützen, die Betroffenen bei der Bewältigung der erlittenen Gewalt helfen, die gemeinsam mit Betroffenen Perspektiven erarbeiten und die Betroffene auch bei Verfahren vor Gericht unterstützen.

Kinder und Jugendliche bewegen sich selbstverständlich in digitalen Räumen – seien es soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Gaming-Plattformen. Es sind ausschließlich im digitalen Bereich stattfindende Gewaltformen (Nudefakes z.B.) hinzugekommen und analog erfolgte Gewalttaten werden digital fortgeführt (das Verbreiten eines Videos von einer Vergewaltigung z.B.). Cybergrooming, Sextortion oder die Erstellung und Verbreitung von Deepfakes ist reale Gewalt und eine Erweiterung bestehender Machtverhältnisse und Ausdruck patriarchaler Strukturen. Deshalb begrüßen wir, den zivilrechtlichen und strafrechtlichen Schutz gegen digitale Gewalt zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie in der detaillierten Stellungnahme – als Download unter diesem Artikel.